Letzte Vorlesung meines Medizinstudiums

IMG_6788An die Grundschule kann ich mich bis auf einige Ausnahmen nur noch an wenig erinnern. Beim Gymnasium siehst es bis zur Oberstufe recht ähnlich aus. Ab dann wird es besser. Und wenn ich jetzt an mein Studium so denke, dann ist das, was am deutlichsten in meinem Kopf aufleuchtet, das dritte Semester: Das Anatomie-Semester.

Also die Zeit, in der man mehr Zeit mit Leichen und lernen verbringt, als man es jemals für möglich gehalten hätte. Und obwohl es eine anstrengende und vor den mündlichen Prüfungen auch immer Nerven aufreibende Zeit war, gehört sie irgendwie doch zu den besten und interessantesten Erfahrungen meines Medizinstudiums. (Natürlich neben den Famulaturen in den Krankenhäusern, wo man dann tatsächlich doch auch mal Kontakt zu lebenden Menschen hat ;-))

Fühlt sich irgendwie unrealistisch an, dass diese lange Zeit (5 Jahre!) jetzt tatsächlich vorbei ist. Klausuren müssen keine mehr geschrieben werden. Der Abschied von langjährigen Freunden, die ihren Weg woanders weitergehen, steht an. Und viele andere Dinge, über die man sich gar nicht besonders viele Gedanken machen kann, weil das zweite Staatsexamen ja schon auf einen wartet. Also trotz „Scheinfreiheit“ (=alle Klausuren bestanden) scheint zumindest das Lernen eine durchgehende Konstante für jeden zu sein, der sich dazu entscheidet Medizin zu studieren. Aber hey: Arzt zu sein, erscheint mir tatsächlich zum ersten Mal in greifbarer Nähe. Und auf das Praktische Jahr freue ich mich wirklich.

Aber jetzt genug mit diesem kurzen in Erinnerungen schwelgen. Schließlich will ich ein Buch schreiben. Und welcher Zeitpunkt eignet sich besser, als ein Sonntagnachmittag, um seine Geschichte zu überarbeiten. 😉

25 Prozent der letzten Überarbeitung sind geschafft. (Eigentlich sogar ein bisschen mehr). Dann ist mein Roman endlich soweit, dass ich ihn ersten Testlesern zeigen kann. Und ich bin mir schon sicher, dass ich die Rückmeldungen, die ich bekommen werde, sicher nicht so schnell vergessen werde wie meine Grundschulzeit. Schließlich war das Schreiben an dieser Geschichte, neben dem allgegenwärtigen Lernen, eine Sache, die mich auch die letzten ca. 3 Jahre begleitet hat. Also auf ans Werk!

 

 

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s