Ende der Semesterferien, Fortschritt meiner Geschichte und Ostern

Das hier wird nur ein kurzer Post. Quasi eine Art Lebenszeichen, dass ich fleißig am Schreiben meines Romans bin.
Doch leider kam das Ende der Semesterferien wie immer viel zu schnell und so habe ich zwar einige Fortschritte gemacht, aber weniger geschafft als ich gehofft hatte.
(Zwei Charaktere, die bisher lediglich „Nebendarsteller“ waren haben jeweils eine eigene Szene bekommen, die die Story stark voranbringen. Außerdem musste ich die Storylines der anderen Hauptcharaktere etwas umkrempeln um sie vernünftig zusammenführen zu können und insgesamt habe ich etwa 25.000 Wörter geschrieben. Das sind weniger als erhofft, aber durch die vielen kleinen Änderungen innerhalb der Story, die nötig geworden sind, hat sich das alles etwas verzögert.)

Momentan hat mich der Uni-Alltag wieder voll eingeholt und gleich am Donnerstag ist auch schon die erste Klausur fällig, was mich diese Woche zeitmäßig nur sehr wenig zum Schreiben kommen lies.
Gleichzeitig ist natürlich auch noch Ostern und die Besuche bei Verwandten und das gute Essen, haben dann die restliche Schreibzeit geschluckt. 😉

Ich hoffe jedoch, dass ich nach Donnerstag endlich wieder etwas mehr zum Schreiben kommen werde. Mal sehen wie das klappt.

Und auch wenn es schon fast vorbei ist, wünsche ich natürlich allen FROHE OSTERN.

Dominik

Hombuch 2014

Aufgrund von Geburtstagen und der Arbeit im Labor für meine Doktorarbeit, kommt erst jetzt der etwas verspätete Bericht meines Besuchs auf der Hombuch 2014.
Es war meine erste Buchmesse und ein wirklich tolles Erlebnis, das ich auf jeden Fall wiederholen will.

Anfangs mit dem Gedanken lediglich Samstags auf die Messe zu gehen, fuhr ich wie so oft nach Homburg. Meine Uni liegt ziemlich in der Nähe, aber die Fahrt an sich fühlte sich schon komplett anders an, wenn man sie in seiner Freizeit unternimmt. Da hat man, vor allem wenn gutes Wetter ist, gleich dieses gewisse Urlaubsgefühl.
Der größte Teil meines Interesses galt der Lesung von Dan Wells. Ich höre seit ungefähr zwei Jahren den Podcast Writing-Excuses und habe mir vor kurzem die Sammelausgabe seiner Serial-Killer Reihe gekauft. Ich war also wirklich sehr gespannt, was mich erwarten würde.
Und da ich dann sowieso schon mal vor Ort wäre, wollte ich mir auch gleich noch die Preisverleihung der Hombuch ansehen.

Gleich an der Eintrittskasse dann die erste Entscheidung: Ein Ticket für einen Tag kostete 3€. Ich könnte aber auch morgen nochmal kommen und müsste dafür dann nur 5€ bezahlen.
Gut gelaunt betrat ich schließlich mit dem Zweitages-Ticket die Messe.
Anders entscheiden konnte ich mich morgen ja immer noch.
Ich kam genau rechtzeitig um die Übergabe der Preise noch mitzubekommen und war erstmal überrascht von der zahlreich anwesenden Presse. Selbst ein Fernsehbericht ist dabei herausgekommen:
[hier im Archiv des SR zu finden]
(Wenn man weiß, wo ich mich im Publikum befinde sieht man mich sogar für den Bruchteil einer Sekunde ;-))

Nachdem Ann-Kathrin Karschnik ebenfalls zu den Preisträgerinnen zählte und direkt vor Dan Wells las, dachte ich mir, dass ich auch diese Lesung gleich noch mitnehmen könnte und es hat sich wirklich gelohnt. Ihr Roman “Phoenix – Tocher der Asche” wartet jetzt im signierten Zustand darauf, dass ich ihn lese.

Endlich war dann auch Dan Wells, der gleich mit seiner kompletten Familie angereist war, an der Reihe. Und neben seinen Büchern hat mich vor allem begeistert, wie menschlich er rüberkam. Bestseller-Autor und trotzdem ein ganz normaler Typ.
Außerdem zählt jetzt auch eine signierte Serial-Killer-Trilogie meine Sammlung, zusammen mit dem ersten Band seiner Partials-Reihe, auf die ich sehr gespannt bin.
Ich hoffe er hat sich etwas über mein Lob für den Writing-Excuses Podcast gefreut.

Aufgrund der erwähnten Geburtstage fehlte mir dann Samstags aber die Zeit noch länger zu bleiben und auch die Erkundung der unterschiedlichen Stände im Hauptraum musste ich verschieben. Aber meine Entscheidung am Sonntag wieder zu kommen viel mir dafür umso leichter.

Dieses Mal hatte ich mir Christoph Marzis Lesung als das Event herausgesucht, das ich auf jeden Fall besuchen wollte. Leider gab es auf der Messe sein Buch Lycidas, das mich sehr interessiert, nicht zu kaufen. Aber vielleicht ergibt sich ja nächstes Jahr die Gelegenheit seine Unterschrift zu sammeln.
Bei der Lesung selbst, las er aus einem neuen Projekt vor, dass vermutlich im Sommer erscheinen wird und laut Autor stark an Stephen Kings Welten und Romane erinnern soll. Ich fand die Kapitel, die er vorlas zwar gut geschrieben, aber leider etwas zu schleierhaft was den Inhalt des Buchs betrifft, so dass ich nicht wirklich auf die komplette Geschichte neugierig wurde.

Nach der Lesung holte ich dann noch das nach, wozu mir Samstags die Zeit gefehlt hatte. Ich schlendert an den einzelnen Ständen entlang und kam mit einer paar der Menschen auf der Messe ins Gespräch.
Am Perry Rhodan Stand hat man mich sogar gleich mal mit ein paar Ausgaben der Heftromane überschüttet, obwohl ich nur freundlich gefragt hatte, wo man in dem inzwischen gigantische Ausmaße annehmenden Universum überhaupt mit dem Lesen anfängt . Wirklich tolle Leute an dem Stand.
Ein weiteres Highlight war ein Gespräch mit Torsten Low, der mir einige der Bücher in seinem Verlag vorgestellt hat, die er wirklich mit unglaublich viel Liebe zum Detail versehen hat. Ich bin schon sehr gespannt auf “Dark Worlds”, das jetzt zu meiner Sammlung zählt.

Mein Fan-Herz schlug übrigens für kurze Zeit höher, als ich die Ursprünge einer meiner absoluten Lieblingsserien ergründen konnte.
An einem Stand weckten ein paar Bücher meine Neugier, auf denen der Schriftzug: Star Gate – Das Original stand.
Und Mitgründer der Buch-Serie Wilfried A. Hary hat mir auf meine Nachfrage hin gleich mal erklärt, was es damit auf sich hat und wo die Ur-Idee zu Stargate eigentlich herkommt. (mehr dazu kann man im eigenen Wikipedia-Artikel finden)
Sobald es meine Zeit erlaubt werde ich sicher nochmal auf beam-ebooks vorbeischauen, wo die Bücher der Serie als e-books vertrieben werden.

Alles in allem war also auch der Sonntag ein wirklich großartiges Erlebnis.
Was mich jedoch an den beiden Tagen am meisten begeistert hat, waren weder die Lesungen noch die vielen kleinen Stände mit den wirklich netten Ausstellern, sondern schlicht die Tatsache, dass jedem auf der Hombuch Bücher und die Geschichten darin wirklich am Herzen liegen. Und jeder, vom Organisator über die Verlage und Buchverkäufer bis hin zu den Autoren, bringt das auf eine ganz persönliche Art und Weise zum Ausdruck.

Am Ende dieses Artikel hoffe ich, dass ich die wichtigsten Dinge erwähnt habe. Auch wenn ich diese Jahr für einige der Höhepunkte wie die Lesungen von Markus Heitz und Bernhard Hoecker leider zu wenig Zeit hatte, war es trotzdem eine tolle Veranstaltung.
Außerdem hoffe ich und gehe auch davon aus, dass der Organisator Ulrich Burger nächstes Jahr das Ganze wieder auf die Beine stellt.
Ich wäre auf jeden Fall wieder mit dabei.

Und ganz zum Abschluss darf ein Foto der neusten Zugänge in meinem Regal natürlich auf keinen Fall fehlen:

Bücher von Hombuch 2014