Wochenbericht (Nr.3 – 03.11.13)

Der dritte Wochenbericht. Dieses Mal mit einem interessanten Link zu  einem Blogpost von Hugh Howey und meiner Entscheidung tatsächlich am Nanowrimo teilzunehmen.

Aber zuerst das wichtigste: Die Wortzahlen im einzelnen.

Montag –> 1349
Dienstag –> 815
Mittwoch –> 566
Donnerstag –> 143 (hier kam mir eine Geburtstagseinladung in die Quere. War aber                                           trotzdem ein sehr netter Abend ;-))
Freitag –> 3336 !Start des Nanowrimos. Bin vom Geburtstag mitten in der Nacht                                           heimgekommen und hab dann sogar gleich schon mal die ersten                                          paar  hundert Wörter noch geschrieben.
Samstag –> 3147
Sonntag –> 3822   (Bisher bestes Ergebnis für den Nano. Besonders die „letzte Etappe“                                   spät Abend war ziemlich gut und hat mich weit nach vorne gebracht,                                   was die Wortzahl, aber auch die Geschichte angeht.)

Gesamt: 13178
Durchschnitt pro Tag: ~ 1882    (Mission: 500 Wörter pro Tag = erfüllt)

Am Nanowrimo teilzunehmen ist wahrscheinlich ziemlich verrückt. Vor allem wenn ich an meine Klausuren gegen Mitte/Ende November denke. Da ich allerdings schon etwas “vorgelernt” habe, will ich jetzt besonders den Monatsanfang nutzen und mir schonmal einen Vorsprung “herausschreiben”, von dem ich dann in der Klausurphase zehren kann.
Bis jetzt machts auf jeden Fall eine Menge Spaß und es ist tatsächlich unglaublich motivierend, wenn man den Word-Count so schnell wachsen sieht. (Besonders natürlich weil das ganze auf der Nano-Website auch noch graphisch dargestellt wird)
Außerdem habe ich diese Woche auch zum ersten Mal den Stand meines momentanen Projekts aktualisiert.

14.000 /120.000 Wörtern.

Dabei ist natürlich zu beachten, dass die 120.000er Marke erstmal nur eine sehr grobe Schätzung ist. Es könnte glaube ich auch länger werden. (kürzer eher nicht) Außerdem ist bei Erreichen dieser Wortzahl auch erst der 1. Entwurf der Story fertig und die Überarbeitung ist mindestens nochmal genauso viel Arbeit.

Blogpost der Woche:

“How to Save Books”

Der Artikel handelt davon wie überaschend wenige Menschen doch tatsächlich Bücher lesen.
So besagt die in dem Artikel erwähnte Statistik beispielsweise, dass im letzten Jahr 80% der amerikanischen Familien weder ein Buch gekauft noch gelesen haben.
80 Prozent!
Auch wenn ich keine Statistik zu deutschen Familien gefunden habe, würde es mich nicht wundern, wenn auch wir uns in ähnlichen Prozent-Bereichen bewegten.

Zu den vielen Ideen Hugh Howeys und der Kommentatoren unter dem Blogpost wie man diese Situation verbessern könnte, sind mir selbst auch noch ein paar eingefallen.

1.) Verlage könnten Rabatt-Aktionen für Schulklassen starten.
Warum sie das tun sollten?
Nun was werden Kinder, die meistens wesentlich mehr Freizeit als Erwachsene haben tun, wenn ihnen ein Buch, das sie gelesen haben, gefallen hat? Richtig sie werden noch weiter Bücher kaufen, die vom selben Autor geschrieben wurden oder die in dem gleichen Genre spielen.
Und wer verlegt den entsprechenden Autor oder das Genre?

Ich denke jedem dürfte klar sein, wo sich der Kreis schließt. (Nicht zu vergessen die positive Publicity, die ein Verlag dafür kassieren würde.)

2.) “Cross-Over-Lernen”
Ich gebe zu den Begriff habe ich gerade erfunden. Aber die Idee dahinter sollte jeder kennen. Warum sprechen sich also nicht zum Beispiel der Erdkunde- und Geschichtslehrer mit dem Deutschlehrer ab. Dann könnte gleichzeitig die industrielle Revolution gelernt werden und ein passendes Fantasy-Buch dazu gelesen werden, in dem ähnliche Umschwünge stattfinden. (Da sollte sich doch eins finden lassen.)

Und wer nach dem Sinn einer solchen Aktion fragt, der sollte überlegen wie viele der ersten 150 Pokemon-Namen er noch behalten hat aus der Zeit als er sechs Jahre alt war und den ersten GameBoy geschenkt bekommen hat.
(Wer diese Zeit nicht selbst miterlebt hat, bitte einen entsprechenden “Zeitzeugen” befragen)
Nachdem das Ergebniss feststeht, sollte jeder einmal genau darüber nachdenken, wie leicht es einem fällt sich selbst die unwichtigsten Dinge zu merken, wenn man sie mit Spaß lernt.

[Ein anderes Beispiel: Wem die Motivatio fehlt sich in der Chemie mit galvanischen Elementen zu beschäftigen sollte sich dringen Breaking Bad ansehen.
Eine Batterie aufladen zu können ist eben manchmal lebensrettend ;-)]

3.) Kreatives Schreiben sollte unterrichtet werden.
– Es ist denke ich leicht einzusehen, dass ein guter sprachlicher Ausdruck einem nicht nur in jedem Fach in der Schule hilft sondern auch im Berufsleben mehr als nützlich sein kann.
– Wer schreibt, entwickelt eine neue Art zu “Denken”
Man lernt sich in Figuren hineinzuversetzten, die selbst das absolute Gegenteil der eigenenen Meinungen und Überzeugungen vertreten können, und sie sogar zu verstehen.
– Als Schriftsteller findet man oft noch in den langweiligsten Themen etwas interessantes.
[Beispielsweise folgendes Denkmuster: Wie war das in Physik noch gleich mit Newtons Gesetzen? —> Und was passiert in einer Welt in der sie nicht mehr gelten? —> Kann ich daraus eine Story “stricken”?
Obwohl ich zugeben muss, dass sowas bei Zeiten auch ablenken kann. Aber oft geschieht genau das Gegenteil. Man beschäfigt sich noch wesentlich intensiver mit dem Thema um all seine Facetten erfassen zu können.]

Ich glaube diese Liste könnte man noch endlos fortsetzen, aber da ich ja beim Nano noch etwas vorankommen will, mache ich hier mal Schluss.
Außerdem befinden sich unter Hugh Howeys Blogpost noch zahlreiche Kommentare in denen Interessierte weiterlesen können.

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