Ich bin offizieller Nanowrimo Gewinner ;-)

2013-Winner-Facebook-Cover

Das schicke Bildchen sagt eigentlich schon alles: Ich habe es geschafft innerhalb von 30 (bzw. sogar 29) Tagen 50.086 Wörter zu schreiben.
Gestern Abend um 22:27 Uhr habe ich die 50.000er Grenze überschritten.

Die einzelnen Wortzahlen kommen wie immer morgen in meinem wöchentlichen Post. Bis dahin.

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Wochenbericht (Nr.6 – 24.11.13)

Das letzte volle Wochenende des Novembers ist beinahe um und somit auch der Nanowrimo.
Wie angekündigt habe ich diese Woche an der Uni zwei Klausuren geschrieben und dementsprechend stressig war diese Zeit auch für mich.
Außerdem musste das erfolgreiche “hinter sich Bringen” der Klausuren natürlich mit einer kleinen Lan-Party gefeiert werden, die dann doch wesentlich länger ging, als geplant.
Irgendwie habe ich aber trotzdem geschafft ein paar Wörter zusammenzubringen. Hier also die Zahlen für diese Woche:

Montag –> 1470
Dienstag –> 79
Mittwoch –> 1465
Donnerstag –> 2020
Freitag –> 335
Samstag –> 2947
Sonntag –> 2787

Gesamt: 11103
Durchschnitt pro Tag: ~ 1586,1 Wörter

Wie oben zu sehen, schwanken die Zahlen extrem. Aber ich habe versucht wenigstens jeden Tag ein bischen zu schreiben um nicht zu weit hinter das Ziel des Nanowrimos zurückzufallen und auch um in der Geschichte “drin zu bleiben”.
Und oft geht es mir so, dass wenn ich dann erst mal angefangen habe zu schreiben, ich erst aufhöre, wenn ich zu müde bin zum Weitermachen.

Jetzt geht es also auf zum Endspurt. Und auch wenn mein Buch mit 50.000 Wörtern bei weitem noch nicht fertig ist, so ist dieses Ziel doch eine extrem große Motivation. Sagen zu können, dass man den Nanowrimo gewonnen hat, reizt einem umso mehr, je näher man dem Ende kommt.

Natürlich wünsche ich wie immer allen eine schöne Woche.

 

P.S.: Einen interessanten Link habe ich sogar auch noch. Da es aber schon spät ist, will ich lediglich mit einem Zitat  und ein paar kurzen Gedanken auf den Blogpost verweisen:

The most difficult part of any repetitive task that we would really like to avoid doing is getting started.

Hugh Howey scheint was diesen Punkt angeht ziemlich ähnlich, wie auch ich selbst zu ticken.
Wenn man dann aber erst mal “drinn ist” in der Welt;
Die Aktionen der Charaktere miterlebt;
Mitentscheidet, wie sie ein Problem lösen;
Mitfiebert, wenn sie gegen ihre Widersacher kämpfen;
Dann ist der holprige Start mehr als vergessen.
Wenn man auf die leere Seite starrt, den blinkenden Balken sieht, der einen darum bittet endlich das erste Wort zu schreiben, dann glaube ich ist es eine gute Idee sich diese Situationen nocheinmal vorzustellen. Und dann einfach loszuschreiben.

Wochenbericht (Nr.5 – 17.11.13)

Nanowrimo Tag 17:

Ich bin tatsächlich noch im Rennen!
Eigentlich habe ich damit gerechnet schon diese Woche im Wordcount etwas zurückzufallen. Das ist zwar auch passiert, aber ich liege trotzdem noch knapp vor der Zeit.
Nächste Woche wird mit 2 Klausuren an der Uni und mehreren sehr langen Tagen, aber wahrscheinlich eine ziemliche Herausforderung. Aber danach wird dann eben in den Endspurt gegangen.

Der Wordcount für diese Woche:

Montag –> 870
Dienstag –> 1352
Mittwoch –> 1181
Donnerstag –> 434
Freitag –> 1983
Samstag –> 1129
Sonntag –> 1740

Gesamt: 8689
Durchschnitt pro Tag: ~ 1241,3 Wörter

Die durchschnittlichen 500 Wörter, die mein Ziel darstellen sind natürlich damit ebenfalls geschafft.

Und um der Tradition treu zu bleiben auch diese Woche wieder ein Link:
The 10k Experiment” by Tim Grahl
Der Name sagt eigentlich schon alles. Tim Grahl ist sowas wie ein “Marketing-Guru” für Bücher in den USA und arbeitet unter anderem mit Hugh Howey zusammen. In diesem “Experiment” will er versuchen, was er schon jahrelang für seine Kunden tut.
10.000 Exemplare seinen eigenen Buchs, das vom Vermarkten von Büchern handelt, zu verkaufen.
Dabei kann jeder seinen Newsletter abonnieren und ihn bei diesem Versuch begleiten.
Ich finde das ist eine ziemlich coole Sache, egal ob er es schafft oder nicht, die sicherlich für jeden, der selbst veröffentlichen möchte, einen Blick wert ist.

Allen eine schöne Woche.

Dominik

Wochenbericht (Nr.4 – 10.11.13)

Dieses Mal fasse ich mich etwas kürzer, denn die Kombination Studium + Nanowrimo ist gar nicht so einfach unter einen Hut zu bringen.
Hier also mein Wordcount für diese Woche:

Montag –> 1887
Dienstag –> 1375
Mittwoch –> 571
Donnerstag –> 1128
Freitag –> 568
Samstag –> 1945
Sonntag –> 2149

Gesamt: 9623
Durchschnitt pro Tag: ~ 1374,7 Wörter

Die durchschnittlichen 500 Wörter sind also für diese Woche locker geschafft und ich liege beim Nanowrimo sogar noch vor der Zeit.
Im Moment habe ich 19928 Wörter geschrieben und wir befinden uns bei Tag 10 ( was 16.666 Wörtern entspräche)

Nächste Woche werde ich wohl prüfungsbedingt das erste Mal wortzahlmäßig hinter die Vorgabe zurückfallen. Doch der November ist ja noch lange nicht zu Ende und der Endspurt ist fest eingeplant, so dass die 50.000 noch in greifbarer Nähe sind.

Außerdem habe ich diese Woche auch wieder ein paar Links, die ich gerne teilen würde.

1.) “They All Have a Right To.”  von Hugh Howey

Passend zum Nanowrimo schreibt er darüber, dass jeder das Recht dazu haben sollte seine Geschichten zu veröffentlichen.
Warum sollte in einer digitalisierten Welt dem auch etwas entgegenstehen? Schließlich kann sich ja jeder heraussuchen, was er lesen möchte und was nicht.

2.) Matthias Matting im Interview

Mattias Matting ist Betreiber der Self-Publisher-Bibel. – Ein hervorragender Blog übers Self-Publishing. (Und der Beste in deutscher Sprache, den ich bisher zu dem Thema gefunden habe)

Auf die Frage “Wie beurteilst du die „Sache mit der Qualität“?” antwortete Herr Matting in dem Interview:

“Autoren, die mit ihren Büchern einen professionellen Anspruch verfolgen, haben längst erkannt, dass Qualität die wichtigste Voraussetzung ist, ein Buch gut verkaufen zu können. Aber es ist auch genug Platz für Hobbyautoren. Wenn auf einer Party jemand zu singen anfängt, weil er Spaß daran hat, verlange ich auch nicht, dass er zuvor eine Musikschule besuchen muss. Der Zuhörer beziehungsweise Leser merkt schnell, mit wem er es zu tun hat. Das Kostüm eines Hobbybuchs ist zum Beispiel sein Cover.”

Ich denke, dass das Beispiel mit dem Singen auf der Party sogar noch etwas weiter geführt werden könnte.
Das Internet bietet hier noch ganz andere Möglichkeiten. Denn ich bin dem spontanen Sänger nicht hilflos ausgeliefert, nur weil ich auf der gleichen Party bin wie er. Auf Seiten wie youtube oder auch Amazon kann ich mir vorher genau ansehen, was andere Menschen über den Gesang oder eben auch ein Buch denken. Sie haben ihre Meinung in “Likes” oder Sternen ausgedrückt, meistens ein paar Zeilen dazu geschrieben und helfen mir somit meine Unwissenheit, ob beispielsweise ein Buch meine Aufmerksamkeit verdient, oder ob es sich dabei nur um ein kleines Hobbyprojekt für die eigenen Freunde und die Familie handelt, zu überwinden.
Und um auf den ersten Linktipp noch einmal zurück zu kommen: Das Self-Publishing von Bücher steht noch ganz am Anfang. Wer weiß welche Regulationsmethoden und Bewertungsmöglichkeiten uns in Zukunft noch zur Verfügung stehen.

3.) Ein lesenswerter Artikel über E-Book-Promotion im deutschen Raum. (meist findet man so etwas nur für den amerikanischen Markt)

So viel zu dieser Woche. Und allen, die ebenfalls am Nanowrimo teilnehmen weiterhin viel Spaß. (und viele Worte 😉 )

Wochenbericht (Nr.3 – 03.11.13)

Der dritte Wochenbericht. Dieses Mal mit einem interessanten Link zu  einem Blogpost von Hugh Howey und meiner Entscheidung tatsächlich am Nanowrimo teilzunehmen.

Aber zuerst das wichtigste: Die Wortzahlen im einzelnen.

Montag –> 1349
Dienstag –> 815
Mittwoch –> 566
Donnerstag –> 143 (hier kam mir eine Geburtstagseinladung in die Quere. War aber                                           trotzdem ein sehr netter Abend ;-))
Freitag –> 3336 !Start des Nanowrimos. Bin vom Geburtstag mitten in der Nacht                                           heimgekommen und hab dann sogar gleich schon mal die ersten                                          paar  hundert Wörter noch geschrieben.
Samstag –> 3147
Sonntag –> 3822   (Bisher bestes Ergebnis für den Nano. Besonders die „letzte Etappe“                                   spät Abend war ziemlich gut und hat mich weit nach vorne gebracht,                                   was die Wortzahl, aber auch die Geschichte angeht.)

Gesamt: 13178
Durchschnitt pro Tag: ~ 1882    (Mission: 500 Wörter pro Tag = erfüllt)

Am Nanowrimo teilzunehmen ist wahrscheinlich ziemlich verrückt. Vor allem wenn ich an meine Klausuren gegen Mitte/Ende November denke. Da ich allerdings schon etwas “vorgelernt” habe, will ich jetzt besonders den Monatsanfang nutzen und mir schonmal einen Vorsprung “herausschreiben”, von dem ich dann in der Klausurphase zehren kann.
Bis jetzt machts auf jeden Fall eine Menge Spaß und es ist tatsächlich unglaublich motivierend, wenn man den Word-Count so schnell wachsen sieht. (Besonders natürlich weil das ganze auf der Nano-Website auch noch graphisch dargestellt wird)
Außerdem habe ich diese Woche auch zum ersten Mal den Stand meines momentanen Projekts aktualisiert.

14.000 /120.000 Wörtern.

Dabei ist natürlich zu beachten, dass die 120.000er Marke erstmal nur eine sehr grobe Schätzung ist. Es könnte glaube ich auch länger werden. (kürzer eher nicht) Außerdem ist bei Erreichen dieser Wortzahl auch erst der 1. Entwurf der Story fertig und die Überarbeitung ist mindestens nochmal genauso viel Arbeit.

Blogpost der Woche:

“How to Save Books”

Der Artikel handelt davon wie überaschend wenige Menschen doch tatsächlich Bücher lesen.
So besagt die in dem Artikel erwähnte Statistik beispielsweise, dass im letzten Jahr 80% der amerikanischen Familien weder ein Buch gekauft noch gelesen haben.
80 Prozent!
Auch wenn ich keine Statistik zu deutschen Familien gefunden habe, würde es mich nicht wundern, wenn auch wir uns in ähnlichen Prozent-Bereichen bewegten.

Zu den vielen Ideen Hugh Howeys und der Kommentatoren unter dem Blogpost wie man diese Situation verbessern könnte, sind mir selbst auch noch ein paar eingefallen.

1.) Verlage könnten Rabatt-Aktionen für Schulklassen starten.
Warum sie das tun sollten?
Nun was werden Kinder, die meistens wesentlich mehr Freizeit als Erwachsene haben tun, wenn ihnen ein Buch, das sie gelesen haben, gefallen hat? Richtig sie werden noch weiter Bücher kaufen, die vom selben Autor geschrieben wurden oder die in dem gleichen Genre spielen.
Und wer verlegt den entsprechenden Autor oder das Genre?

Ich denke jedem dürfte klar sein, wo sich der Kreis schließt. (Nicht zu vergessen die positive Publicity, die ein Verlag dafür kassieren würde.)

2.) “Cross-Over-Lernen”
Ich gebe zu den Begriff habe ich gerade erfunden. Aber die Idee dahinter sollte jeder kennen. Warum sprechen sich also nicht zum Beispiel der Erdkunde- und Geschichtslehrer mit dem Deutschlehrer ab. Dann könnte gleichzeitig die industrielle Revolution gelernt werden und ein passendes Fantasy-Buch dazu gelesen werden, in dem ähnliche Umschwünge stattfinden. (Da sollte sich doch eins finden lassen.)

Und wer nach dem Sinn einer solchen Aktion fragt, der sollte überlegen wie viele der ersten 150 Pokemon-Namen er noch behalten hat aus der Zeit als er sechs Jahre alt war und den ersten GameBoy geschenkt bekommen hat.
(Wer diese Zeit nicht selbst miterlebt hat, bitte einen entsprechenden “Zeitzeugen” befragen)
Nachdem das Ergebniss feststeht, sollte jeder einmal genau darüber nachdenken, wie leicht es einem fällt sich selbst die unwichtigsten Dinge zu merken, wenn man sie mit Spaß lernt.

[Ein anderes Beispiel: Wem die Motivatio fehlt sich in der Chemie mit galvanischen Elementen zu beschäftigen sollte sich dringen Breaking Bad ansehen.
Eine Batterie aufladen zu können ist eben manchmal lebensrettend ;-)]

3.) Kreatives Schreiben sollte unterrichtet werden.
– Es ist denke ich leicht einzusehen, dass ein guter sprachlicher Ausdruck einem nicht nur in jedem Fach in der Schule hilft sondern auch im Berufsleben mehr als nützlich sein kann.
– Wer schreibt, entwickelt eine neue Art zu “Denken”
Man lernt sich in Figuren hineinzuversetzten, die selbst das absolute Gegenteil der eigenenen Meinungen und Überzeugungen vertreten können, und sie sogar zu verstehen.
– Als Schriftsteller findet man oft noch in den langweiligsten Themen etwas interessantes.
[Beispielsweise folgendes Denkmuster: Wie war das in Physik noch gleich mit Newtons Gesetzen? —> Und was passiert in einer Welt in der sie nicht mehr gelten? —> Kann ich daraus eine Story “stricken”?
Obwohl ich zugeben muss, dass sowas bei Zeiten auch ablenken kann. Aber oft geschieht genau das Gegenteil. Man beschäfigt sich noch wesentlich intensiver mit dem Thema um all seine Facetten erfassen zu können.]

Ich glaube diese Liste könnte man noch endlos fortsetzen, aber da ich ja beim Nano noch etwas vorankommen will, mache ich hier mal Schluss.
Außerdem befinden sich unter Hugh Howeys Blogpost noch zahlreiche Kommentare in denen Interessierte weiterlesen können.